13.06.2020 in Arbeitsgemeinschaften

Jusos Bremerhaven distanzieren sich von den Jusos Land Bremen und fordern eine Rückkehr zur sachlichen Diskussion

 

Jeder Fall von Rassismus, insbesondere innerhalb von staatlichen Organisationen, ist einer zu viel. Das ist klar und über Lösungen muss diskutiert werden dürfen. Lösungen und Denkansätze sollten offen aber auch sachlich diskutiert werden.

Von der allgemeinen Aussage der Jusos Land Bremen, dass die Polizei ein tiefverwurzeltes Rassismusproblem hat, distanzieren sich die Jusos Bremerhaven deutlich. Solche pauschalen Aussagen sind falsch, nicht zielführend und fördern keine sachliche Diskussion. Ebenso distanzieren sich die Jusos Bremerhaven von vielen Vorschlägen, die im Landes-Juso-Beschluss stehen. Auch widersprechen die Jungsozialisten aus Bremerhaven vehement der Aussage der CDU, dass die Meinung der Jusos Land Bremen die Meinung aller Mitglieder darstellt. Insbesondere in Bremerhaven tut sie dies nicht. Bei mehreren Themen haben die Jusos Bremerhaven sich bereits mehrfach von den Jusos Land Bremen öffentlich abgewendet. Die Vollzugsbehörden haben in der Bevölkerung bereits mit einem Vertrauensverlust zu kämpfen und dieser Verlust darf nicht noch mit falschen Vorwürfen gefördert werden.

Der Vorsitzende der Jusos Bremerhaven Fabian Vergil erklärt: „Wir sagen deutlich, dass wir kein Rassismusproblem bei der Polizei oder bei den anderen Vollzugsbereichen haben. Wir haben aktuell andere, große Probleme, die wie beheben müssen. Wir benötigen z. B. dringend mehr Personal bei den Vollzugsbehörden. Mehr Personal bedeutet, dass die Vollzugsbeamten wieder mehr mit den Bürgern zusammenarbeiten und mehr Strafverfahren aufklären können. Verlorenes Vertrauen kann dadurch wiederhergestellt werden. Die Taser und die Bodycams haben sich in Bremerhaven bewährt und wir fordern, im Gegensatz zu den Jusos Land Bremen, daher die zügige dauerhafte Einführung im ganzen Bundesland Bremen. Über die Einführung einer unabhängigen Beschwerdestelle könnten wir diskutieren. Die Staatsanwaltschaft muss aber am Ende „Herr des Verfahrens“ bleiben. Die Staatsanwaltschaften arbeiten unabhängig und wir brauchen keine weitere Stelle wie sie beispielsweise die Jusos Land Bremen fordern. Wer das bezweifelt, sollte vielleicht seine rosarote Brille abnehmen und von der Uni- Welt ins richtige Leben kommen”.

 

“Die Polizei hat ein Rassismusproblem.” Hat die Bundesvorsitzende der SPD Saskia Esken tatsächlich der Polizei ein Rassismusproblem unterstellt oder wurden hier z.B. von den Jusos Bremen Tatsachen verdreht oder einfach nur bewusst ignoriert? Saskia Esken hat doch gesagt, dass bei der Polizei latent Rassismus vorhanden sei. Eine im nachhinein  zugegeben   unglückliche   Wortwahl.   Bei   der   Verfolgung   der Berichterstattung fällt auf, dass vielen einschließlich der Jusos aus Bremen der Sinn des Wortes latent anscheinend nicht bekannt ist. Beim Blick ins Wörterbuch stellt man schnell fest, dass es vorhanden, aber [noch] nicht in Erscheinung tretend; nicht unmittelbar sichtbar oder zu erfassend bedeutet.

 

Und im weiteren Verlauf des geführten Interviews fügte Esken hinzu, dass die große Mehrheit der Polizeibediensteten solchen Tendenzen aber sehr kritisch gegenüberstehe und unter den potenziellen Vertrauensverlusten, der sich daraus ergibt, leide.

Darf man solche Aussagen nicht tätigen? Die Jusos Bremerhaven finden schon. Die darauffolgende Diskussion sollte aber sachlich und fair bleiben. Dies ist aktuell leider nicht der Fall. Die Jusos Bremerhaven und vermutlich auch Saskia Esken werfen der Polizei keinen Rassismus vor! Dass es schwarze Schafe innerhalb der Vollzugsbehörden gibt, das denken die Jusos schon. Diese gibt es aber auch in Verwaltungen, Handwerksbetrieben, Banken und sonstwo. Dass Rassismus generell ein Problem in unserer Gesellschaft ist, das sollte jeder bejahen. 

04.03.2020 in Arbeitsgemeinschaften

Jusos wählen neuen Vorstand

 

Die Jungsozialisten (Jusos) der SPD Bremerhaven haben einen neuen Vorstand 
gewählt. Die größte politische Jugendorganisation Bremerhavens hat in ihrer 
Jahreshauptversammlung den Vorsitzenden Fabian Vergil und den 
stellvertretenden Vorsitzenden Marek Gottschlich bestätigt. Als Beisitzer wurden 
Maria Labuch, Lars Harms-Ensink und Fabian Marx gewählt. 
Die Jusos haben unter anderem das Ziel, mehr junge Menschen und insbesondere 
Frauen zum Mitmachen in der Politik zu bewegen. Die Posten eines weiteren 
stellvertretenden Vorsitzenden und einer weiteren Beisitzerin konnten mangels 
weiblicher Bewerbung nicht besetzt werden. 
Hierzu erklärt Fabian Vergil: ”Es ist sehr schade, dass wir es dieses Jahr nicht 
geschafft haben, diese Posten zu besetzen. Im letzten Jahr haben wir alle Posten 
besetzen können und wir wären diesen Weg gerne weitergegangen. Im 
vergangenen Jahr haben wir aber deutlich gemerkt, dass sich immer weniger junge 
Menschen in die Politik einbringen und das, obwohl wir aktuell eine starke Stimme 
in der Öffentlichkeit haben“. 
Die Jusos Bremerhaven werden sich dieses Jahr um das Thema Verkehr kümmern. 
Mit verschiedenen Aktivitäten wollen sie zum Beispiel auf die Aktion „10er für 
Bremen“ aufmerksam machen und die Einführung von Fahrradstraßen in 
Bremerhaven voranbringen. Fabian Vergil ergänzt: „Wir gestalten die Zukunft von 
unserem Bremerhaven selbst und wir wollen einen günstigeren ÖPNV und generell 
eine klimaschonendere Verkehrspolitik haben. Daher setzen wir uns nicht nur für 
ein 10-Euro-Tagesticket für das ganze Land Bremen ein, sondern auch für 
Fahrradstraßen und Busse mit alternativen Antriebsarten“.

09.01.2020 in Arbeitsgemeinschaften

Jusos fordern Brementicket

 

Die Jugendorganisation der SPD Bremerhaven fordert ein Brementicket in Höhe von maximal 10,00 Euro und bittet um Unterstützung.


Ein kurzer Besuch bei Freunden und im Land Bremen sind schnell 23,50 Euro ausgegeben. Denn das kostet das passende Tagesticket zwischen Bremen und Bremerhaven. Viel zu viel, sagen die Jusos Bremerhaven und haben daher eine Online-Petition gestartet. Unter dem Projektnamen “10er für Bremen | Brementicket” fordern die Jusos Bremerhaven ein eigenes Tagesticket für das Land Bremen. Mit dem Ticket sollen alle Busse und Bahnen im Land Bremen sowie auf der Strecke zwischen den beiden Städten gefahren werden dürfen und das zu einem maximalen Ticketpreis von 10,00 Euro. Fabian Vergil, Vorsitzender der Jusos Bremerhaven, erklärt, dass die Idee aus der Bevölkerung kam:” Wir haben bei unzähligen Gesprächen gemerkt, dass es insbesondere im Bahnverkehr zwischen den beiden Städten Probleme gibt. Hierbei wurde der Ticketpreis am stärksten kritisiert”.

Die Jusos Bremerhaven haben daraufhin das aktuelle Tagesticket mit anderen Tickets, u.a. das Niedersachsenticket, verglichen und haben festgestellt, dass mit dem Niedersachsenticket für 24,00 Euro die fünffache Strecke gefahren werden kann. In Berlin und Hamburg, den anderen beiden Stadtstaaten, gibt es Tickets für um die 7.80 Euro. Daher haben die Jusos das Ziel, ein Ticket für maximal 10,00 Euro anzubieten. In der Online-Petition weisen die Jusos auf weitere Argumente hin. 



Fabian Vergil erklärt weiter: “Wir finden das Thema sehr wichtig, denn die aktuelle Situation ist nicht verhältnismäßig und diskriminiert einkommensschwächere Personen. Wir fragen uns, warum das Thema bisher nicht angegangen wurde. Uns ins bewusst, dass es Kosten verursachen wird aber diese bewusste Trennung der Städte müssen wir so schnell wie möglich durch ein günstiges Ticket aufheben. Jeder Bremer und Bremerhavener sollte die Möglichkeit haben, günstig in die andere Stadt zu kommen. Unserer Meinung nach gibt es keinen vernünftigen Grund, der den aktuellen Ticketpreis rechtfertigt. 

Wir fordern daher alle Bremerhavener und Bremer auf, unsere Petition unter  openpetition.de/!zwmbszu unterschreiben.”

05.01.2020 in Arbeitsgemeinschaften

Jusos: #10erfürBremen – Wir wollen ein Brementicket und brauchen eure Unterstützung

 

23,50€ sind bereits ausgegeben, bevor man überhaupt im Zug nach Bremen sitzt, denn das ist es, was wir aktuell für ein Tagesticket des Verkehrsverbundes Bremen/Niedersachsen (VBN) für die Strecke Bremerhaven - Bremen – Bremerhaven hinblättern müssen.

Wir finden 23,50€ zu teuer. Deshalb wollen wir ein Brementicket, dass als Tagesticket zwischen unseren Bremer Städten maximal 10,00€ (#10erfürBremen) für eine Person kosten darf.

 

Niedersachsen fährt mit dem Niedersachsenticket vielfach weitere Strecken

Fahrten zwischen Bremerhaven und Bremen sind unverhältnismäßig teuer. Ein Niedersachsenticket der Deutschen Bahn (DB) kostet 24€ und es können damit Strecken gefahren werden, die bis zu fünfmal so groß sind wie die Strecke von Bremerhaven nach Bremen.

 

Warum müssen wir das Dreifache zahlen?

In den anderen Stadtstaaten Hamburg und Berlin bekommt man ein Tagesticket, mit dem vergleichbare Strecken wie die zwischen unseren Städten zurückgelegt werden können, schon ab 7,90€.

 

Bahnfahren muss günstiger als das Auto sein

Für die Hin- und Rückfahrt von Bremerhaven nach Bremen mit dem Auto, alle Kosten mit eingerechnet, werden nach unseren Berechnungen maximal 19,00€ fällig. Wir finden,dass der Verkehr auf der Schiene günstiger als auf der Straße sein muss.

 

CO2-Bilanz verbessern

Eine attraktivere Preisgestaltung für den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) würde die Autobahnstrecke auf der A27 zwischen Bremerhaven und Bremen entlastenund die CO2- Belastung reduzieren.

Bahnfahrende entlasten

Seit Januar 2020 werden die Preise für Fahrten im Fernverkehr von der Deutschen Bahn reduziert angeboten. Die Preise im Nahverkehr wurden im VBN Gebiet hingegen angehoben. Es ist unserer Meinung nach eine Ungerechtigkeit, dass beim Nahverkehr die Ticketpreise erneut angehoben wurden.

 

Unterstützt das Brementicket

Damit es überhaupt eine Chance gibt, dass ein Brementicket Wirklichkeit werden kann, brauchen wir eure Unterstützung. Unterstützt uns, indem ihr bei unserer Petition #10erfürBremen  (Link) unterschreibt. 

 

Nur wenn ihr euch zahlreich beteiligt, haben wir die Chance, das Thema auf die politische Agenda zu bringen und den Bahnfahrenden zwischen Bremerhaven und Bremen einen gerechten Preis zu geben, damit verbunden wird, was zusammengehört.

 

www.openpetition.de/!zwmbs

28.11.2019 in Arbeitsgemeinschaften

Verantwortung vor Ort

 

Liebe Genossen*innen, 
hiermit möchten wir euch zum ersten Termin der neuen Veranstaltungsreihe Verantwortung vor Ort einladen. 
Die Veranstaltung findet am

                18.12.2019 um 19:00 Uhr

im Parteihaus der SPD, Schifferstraße 22, Bremerhaven statt.
Als Gast haben wir 

                Oberbürgermeister Melf Grantz 
eingeladen. 
Die Veranstaltung soll euch den direkten Austausch mit den Verantwortlichen der Stadt Bremerhaven und dem Bundesland ermöglichen. Ebenfalls soll sie den Austausch und den Kontakt aller Genossen verbessern. Deshalb wird die Veranstaltung in folgende Teile aufgeteilt

1.    Eröffnung und kurze Rede vom Gast (ca. 20 Minuten).
2.    40 Minuten Fragen der Gäste. (Es wird darauf geachtet, dass die Antworten kurz und prägnant sind.) 
3.    Geselliges Beisammensein mit kleinem Snack und Getränken.

Die Preise für den Snack und den Getränken werden „sozial“ sein und mögliche Mehreinnahmen kommen den JUSOS zugute. 
Die Veranstaltung ist parteioffen und Gäste sind gern gesehen.
Wir würden uns über zahlreiches Kommen freuen.