Jusos Bremerhaven

Wer wir sind / Aktuelles

Die Jusos Bremerhaven sind die Vertretung der Jugendlichen und Kinder in der SPD Bremerhaven. Wir setzen uns für eine stärkere Vertretung von jungen Interessen in der Politik ein und versuchen, Spaß und Politik zu verknüpfen!  Inhaltlich haben wir konkrete Vorstellungen, wie wir uns eine bessere Zukunft vorstellen. Guckt euch unser Wahlprogramm an oder kommt selber vorbei und gestaltet mit!

Jusos Bremerhaven  - Spaß an Politik!

Lasst uns doch ein "gefällt mir" da! Bei Interesse könnt ihr uns unter "Mitmachen!" oder bei Facebook eine Nachricht schreiben. Wir sind für euch da!

 

 

15.10.2022 in Arbeitsgemeinschaften

Jusos wollen Wahlbeteiligung erhöhen - bürokratische Argumente des Magistrats nerven nur noch!

 

Die Bremerhavener Jusos in der SPD unterstützen alle Möglichkeiten, die
Wahlbeteiligung zu erhöhen: „Wählen ist zentral für unsere Demokratie.
Deshalb müssen wir alles dafür tun, dass viele Menschen und auch gerade Erstwähler*innen wählen gehen. In Schulen wählen zu können finden wir super,“ so der Juso-Vorsitzende Julien Olschewsky. Dass dem Bremerhavener Magistrat dazu mal wieder nur bürokratische Gegenargumente einfallen, ärgert die Jusos: „Was spricht beispielsweise gegen einen Wahlbus, in dem auf Wochenmärkten in Leherheide oder Geestemünde auch Briefwahl gemacht werden kann? Statt gute Lösungen für mehr Wahlbeteiligung zu entwickeln, laviert der Magistrat mal wieder nur bürokratisch herum“, kritisiert der Juso-Vorsitzende.


Die Jusos begrüßen den Aufschlag, der SPD-geführten Bremer Koalition, Briefwahlzentren dezentral in den Stadtteilen zu ermöglichen. „Genau das führt in die richtige Richtung“, so Olschewsky.

18.09.2022 in Arbeitsgemeinschaften

Jusos in die Parlamente!

 

Als Jusos fordern wir schon lange Zeit, dass mehr junge Menschen in die Parlamente gehören. Heute auf dem UB-Parteitag, sind wir in Bremerhaven einen deutlichen Schritt weitergekommen: 8 Kandidat*innen für die Stadtverordnetenversammlung (StVV) und die Bremische Bürgerschaft (Landtag) sind im Juso-Alter. Für uns als Jusos ist das ein voller Erfolg!
Jünger und weiblicher, das sind immer Punkte, die sich alle politischen Parteien auf die Fahne schreiben - aber selten handeln sie auch danach. Auf dem Parteitag der SPD Bremerhaven am Samstagvormittag, haben wir als Jusos mit 3 Kandidat*innen für die StVV, sowie mit 5 weiteren für die Bremische Bürgerschaft, eine gute Liste bestätigt bekommen, mit der wir sehr zuversichtlich in den Wahlkampf gehen können. Wir bringen junge Leute in die Parlamente - versprochen!
Mit Platz 2 für Janina Strelow für die Bremische Bürgerschaft, aber auch mit Platz 4 für Tabea Batz auf der Liste der Stadtverordnetenversammlung, haben wir junge Kandidat*innen auf guten Plätzen. Wir Jusos in der SPD kämpfen immer dafür, dass unsere Partei jünger und weiblicher wird und auch junge Menschen in die Parlamente schickt. Wir Jusos reden nicht nur - wir handeln.
Auf der Liste für die Bremische Bürgerschaft befinden sich Janina Strelow
(26 Jahre, Listenplatz 2), Yasmin Kuchenbecker-Richter (30 Jahre, Listenplatz 6), Fabian Vergil (30 Jahre, Listenplatz 7), Julien Olschewsky (18 Jahre, Listenplatz 13) und Manuel Kramer (34 Jahre, Listenplatz 14). Auf der Liste für die Stadtverordnetenversammlung Tabea Batz (31 Jahre, Listenplatz 4), Bastian Zager (30 Jahre, Listenplatz 20) und Nico Knecht (32 Jahre, Listenplatz 23) gefüllt.
"Wir können wirklich stolz darauf sein, dass so viele Menschen im Jusos-Alter auf den Listen für die Parlamente gelandet sind, der SPD Parteitag hat mit dem heutigen Beschluss über die Listen eine klare 180-Grad Wendung zu jungen Kandidat*innen gezeigt", sagt unser Vorsitzender Julien Olschewsky und fügt noch hinzu: "Mit uns Jusos ist im Wahlkampf zu rechnen und der Wahlkampf wird gut!"

22.01.2022 in Arbeitsgemeinschaften

Jusos Bremerhaven distanzieren sich vom Gendersternverbot

 

Als Jusos Bremerhaven distanzieren wir uns vom Vorhaben der Bremerhavener Koalition aus SPD, CDU und FDP zukünftig nicht mehr über Vorlagen zu beraten, die einen Genderstern, einen Doppelpunkt oder ähnliches im Text haben.
„Mit der Vorlage zur "gendersensiblen Sprache" werden Menschen, die sich nicht mit den typischen Cis-Geschlechtern identifizieren deutlich ausgegrenzt, das lässt uns fassungslos zurück.“, meint unser Vorsitzender Julien Olschewsky
Wer wirklich daran interessiert ist, die Dokumente für die Bürger*innen lesbarer zu machen, muss sich um ganz andere Teile kümmern, als um die Gendersatzzeichen!
Für uns ist klar, zur gendersensiblen Sprache, gehört auch ganz klar der Genderstern, der Doppelpunkt und jedes sonstige Satzzeichen, welches zum Gendern genutzt wird um Menschen, die sich nicht mit den typischen Cis-Geschlechtern identifizieren zu inkludieren.

22.01.2022 in Arbeitsgemeinschaften

Jusos Bremerhaven mit neuem Vorstand

 

Am gestrigen Abend (20. Januar) haben die Jusos Bremerhaven einen neuen Vorstand gewählt: Julien Olschewsky ist ab sofort Vorsitzender, Kerem Kirmit wurde zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. 

Des Weiteren wurden mit Anton Reusch und Mark Kolbus zwei Beisitzer gewählt, die ebenfalls engagierte Arbeit leisten werden, alle vier Vorstandsmitglieder wurden einstimmig(!) auf der Jahreshauptversammlung gewählt!  
Der neue Vorstand freut sich sehr auf die kommende Arbeit im nächsten Jahr und tut alles, um die Jusos noch lauter und noch größer zu machen! 
 
Bedauern tut man sehr, dass die Frauen*quote beim neuen Vorstand nicht erfüllt werden konnte und die für weibliche* Personen geschaffene Plätze (eine weitere stellv. Vorsitzende & zwei weitere Beisitzerinnen) nicht besetzt werden konnten. Grund dafür ist der Mangel an weiblichen Mitgliedern bei den Jusos Bremerhaven, auf der Jahreshauptversammlung war leider kein einziges weibliches Mitglied anwesend. 
Der neue Vorstand ist sich der Aufgabe bewusst und sieht es als eine der Hauptaufgaben an, weibliche* Personen für die Jusos zu begeistern und ihnen damit eine politische Plattform zu bieten, an der sie aktiv teilhaben können. Im kommenden Jahr werden die Jusos Bremerhaven sich bemühen weiblicher und feministischer zu werden, das ist eines der großen Ziele.

05.03.2021 in Arbeitsgemeinschaften

Debatte über 10erfürBremen beginnt

 


Im Petitionsausschuss der Bremischen Bürgerschaft wurde die Petition der Jungsozialisten – die Einführung eines 10 € Tagestickets im Land Bremen – besprochen. Die Mitglieder des Petitionsausschusses stimmten in ihren Reden den Pedanten inhaltlich zu und stellten ihre Fragen an den zuständigen Sprecher der Grünen Senatorin Fr. Dr. Schaefer. Der Sprecher erklärte in seiner Stellungnahme, dass das Land Bremen der falsche Ansprechpartner im Rahmen der Petition sei, da im entsprechenden VBN-Gremium, welches die Preise festlegt, nur die Städte bzw. Kommunen vertreten sind.
Die Jusos hingegen sind der Meinung, dass das Land Bremen, und somit Senatorin Dr. Schaefer, sehr wohl für das Thema zuständig sei, da es sich bei dem Ticket um ein Landesticket handelt und dementsprechend aus dem Landeshaushalt die Mehrkosten übernommen werden müssen. Fabian Vergil, Vorsitzender der Jusos Bremerhaven, erklärt dazu: „Frau Dr. Schaefer ist in ihrer Doppelfunktion für das Land und für die Stadt Bremen die zuständige Ansprechpartnerin für dieses Thema und könnte durchaus selbst, wenn sie denn wollte, die entsprechenden Schritte für die Ticketumsetzung einleiten. Formal mag die Aussage des Sprechers richtig sein, spiegelt aber nicht die doppelte Funktion von Fr. Dr. Schaefer wider“.
Die Grünen haben nach dem Petitionsausschuss in den Sozialen Medien geteilt, dass laut Fachleuten der Fahrpreis nicht zur Steigerung der Attraktivität des ÖPNV führe. Die Jusos Bremerhaven stellten dazu fest, dass weder die Fachleute noch die Rahmenbedingungen der fachlichen Expertise, z. B. ob es sich um eine vergleichbare Strecke handelt, benannt wurde. Die Initiative Einfach Einsteigen, eine Bremer Initiative, erklärt sogar, dass es auf der Strecke Bremen - Bremerhaven sinnvoll wäre, den Preis zu reduzieren, obwohl dies im Regelfall nicht so sei.
Ausgehend von der Bahnstrecke zwischen Bremerhaven HBF und Bremen HBF von rund 70 km im Vergleich zur kürzesten Strecke mit dem PKW zwischen den beiden Bahnhöfen von rund 60 km unterscheidet sich der Ausstoß von Treibhausgasen pro Person deutlich. So gibt das Umweltbundesamt in einer Tabelle aus 2019 an, dass unter Berücksichtigung von nur teilweiser Auslastung der jeweiligen Verkehrsträger und anderer einzubeziehender Voraussetzungen pro gefahrenem Personenkilometer mit dem PKW 143 g und mit der Bahn im Nahverkehr 55 g Treibhausgase entstehen. Das bedeutet, dass trotz der kürzeren Strecke für den PKW etwa 8,58 Kg/Pkm an Emissionen entstehen, während sich die Emissionen mit der Bahn auf lediglich 3,85 Kg/Pkm und somit nicht einmal die Hälfte belaufen. Vereinfacht bedeutet dies, wenn eine Person vom Auto auf die Bahn umsteigt, dann werden bei Hin- und Rückfahrt mit der Bahn lediglich so viele Emissionen ausgestoßen, wie das Auto bereits während der Hinfahrt ausstößt.
Fabian Vergil erklärt: “Uns ist schleierhaft, warum die Grüne Senatorin diese Initiative nicht unterstützt und als Grund für die Nichteinführung eines bezahlbaren Tagestickets für das Land Bremen anführt, die Ticketumsetzung falle nicht in ihren Aufgabenbereich. Auch dass die Grünen in einem Social Media Post von Fachleuten schreiben, die die Reduzierung von Ticketpreisen nicht für die richtige Stellschraube halten, ohne dies näher auszuführen, ist für uns kein überzeugendes Argument. Von der Klimapartei Die Grünen hätten wir ein gemeinsames Anpacken der Ticketumsetzung, eine Lösungsfindung zur Preisreduzierung sowie das Vorantreiben des Klimaschutzes erwartet. Stattdessen blockieren sie eine gute und insbesondere für die Bürger Bremens greifbare Klimaschutzinitiative“.