Jusos Bremerhaven

 

 

Wer wir sind / Aktuelles

Die Jusos Bremerhaven sind die Vertretung der Jugendlichen und Kinder in der SPD Bremerhaven. Wir setzen uns für eine stärkere Vertretung von jungen Interessen in der Politik ein und versuchen, Spaß und Politik zu verknüpfen!  Inhaltlich haben wir konkrete Vorstellungen, wie wir uns eine bessere Zukunft vorstellen. Guckt euch unser Wahlprogramm an oder kommt selber vorbei und gestaltet mit!

Jusos Bremerhaven  - Spaß an Politik!

Lasst uns doch ein "gefällt mir" da! Bei Interesse könnt ihr uns unter "Mitmachen!" oder bei Facebook eine Nachricht schreiben. Wir sind für euch da!

 

 

02.12.2020 in Überregional

Vergil: Bremerhavener Jugend fordert Fahrpreisrevolution

 

Die Jugendorganisation (Jusos) der SPD Bremerhaven hat stellvertretend für 400 Menschen eine Petition in den Petitionsausschuss der Bremischen Bürgerschaft eingereicht. 

Die Jusos fordern in der Petition ein Tagesticket für die Strecke Bremen - Bremerhaven - Bremen in Höhe von 10,-€. Aktuell werden auf dem genannten Streckenabschnitt für ein Tagesticket vom Verkehrsbetrieb Bremen Niedersachsen 23.50€ verlangt. In der Begründung der Petition weisen die Jusos daraufhin, dass in anderen Stadtstaaten der Preis deutlich unter 10,00€ liege und dass das VBN-Tagesticket im Vergleich zum Niedersachsenticket unverhältnismäßig teuer ist. Für weniger Geld komme man mit dem Niedersachsenticket z. B. von Göttingen nach Emden.

„Es ist unerklärbar, dass Bürger des Stadtstaates Bremen 23.50€ bezahlen müssen, damit sie Freunde und Familie besuchen können“, sagt der Vorsitzende der Jusos Fabian Vergil und erklärt weiter: „Das sich die Fahrpreise so entwickelt haben, zeigt, dass die Entwicklung der Bahnpreise des öffentlichen Nahverkehrs jahrelang ignoriert wurden. Jetzt muss es darum gehen, dass die Preise um über 50 % gesenkt werden. Das Thema ist sozial, stärkt das Miteinander, die Wirtschaft und ist aus ökologischen Punkten überfällig. Wir werden am Ball bleiben und das Thema bis zum Erfolg begleiten“.  Robert Hansen ergänzt: „Trotz der Pandemie haben wir viele unterstützende Stimmen sammeln können und hoffen, dass die Regierungskoalition das Thema ernst nimmt und schnell angeht. Wir haben in der Petition viele gute Argumente eingebracht, wieso die Preise reformiert gehören. Günstiger ÖPNV geht uns alle etwas an. Daher hat es uns gefreut, dass auch über die Parteigrenzen hinaus, die Grüne Jugend Bremerhaven und Nabu uns unterstützt haben.“

Die Petition fordert auch, dass die Tickets nicht nur für die Strecke Bremen - Bremerhaven verändert werden müssen, sondern in einem weiteren Schritt auch für das ganze VBN-Gebiet. 

Ein günstiges Familienticket soll dafür sorgen, dass touristische Orte wie z. B. das Klimahaus besser besucht werden können. Hierzu sagt Fabian Vergil: „Wir werden im gesamten VBN-Gebiet mit den SPD-Unterbezirken in Verbindung treten, damit wir zusammen eine Lösung entwickeln, denn die gesamte Region wird von einem günstigen Bahntarif profitieren“.

Die Jusos rufen zur Unterzeichnung der Petition auf. Diese ist unter https://petition.bremische-buergerschaft.de/index.php?n=petitionsliste unter dem Namen L 20/261 - Fahrpreis Schienennahverkehr Bremen-Bremerhaven zu finden.

13.06.2020 in Arbeitsgemeinschaften

Jusos Bremerhaven distanzieren sich von den Jusos Land Bremen und fordern eine Rückkehr zur sachlichen Diskussion

 

Jeder Fall von Rassismus, insbesondere innerhalb von staatlichen Organisationen, ist einer zu viel. Das ist klar und über Lösungen muss diskutiert werden dürfen. Lösungen und Denkansätze sollten offen aber auch sachlich diskutiert werden.

Von der allgemeinen Aussage der Jusos Land Bremen, dass die Polizei ein tiefverwurzeltes Rassismusproblem hat, distanzieren sich die Jusos Bremerhaven deutlich. Solche pauschalen Aussagen sind falsch, nicht zielführend und fördern keine sachliche Diskussion. Ebenso distanzieren sich die Jusos Bremerhaven von vielen Vorschlägen, die im Landes-Juso-Beschluss stehen. Auch widersprechen die Jungsozialisten aus Bremerhaven vehement der Aussage der CDU, dass die Meinung der Jusos Land Bremen die Meinung aller Mitglieder darstellt. Insbesondere in Bremerhaven tut sie dies nicht. Bei mehreren Themen haben die Jusos Bremerhaven sich bereits mehrfach von den Jusos Land Bremen öffentlich abgewendet. Die Vollzugsbehörden haben in der Bevölkerung bereits mit einem Vertrauensverlust zu kämpfen und dieser Verlust darf nicht noch mit falschen Vorwürfen gefördert werden.

Der Vorsitzende der Jusos Bremerhaven Fabian Vergil erklärt: „Wir sagen deutlich, dass wir kein Rassismusproblem bei der Polizei oder bei den anderen Vollzugsbereichen haben. Wir haben aktuell andere, große Probleme, die wie beheben müssen. Wir benötigen z. B. dringend mehr Personal bei den Vollzugsbehörden. Mehr Personal bedeutet, dass die Vollzugsbeamten wieder mehr mit den Bürgern zusammenarbeiten und mehr Strafverfahren aufklären können. Verlorenes Vertrauen kann dadurch wiederhergestellt werden. Die Taser und die Bodycams haben sich in Bremerhaven bewährt und wir fordern, im Gegensatz zu den Jusos Land Bremen, daher die zügige dauerhafte Einführung im ganzen Bundesland Bremen. Über die Einführung einer unabhängigen Beschwerdestelle könnten wir diskutieren. Die Staatsanwaltschaft muss aber am Ende „Herr des Verfahrens“ bleiben. Die Staatsanwaltschaften arbeiten unabhängig und wir brauchen keine weitere Stelle wie sie beispielsweise die Jusos Land Bremen fordern. Wer das bezweifelt, sollte vielleicht seine rosarote Brille abnehmen und von der Uni- Welt ins richtige Leben kommen”.

 

“Die Polizei hat ein Rassismusproblem.” Hat die Bundesvorsitzende der SPD Saskia Esken tatsächlich der Polizei ein Rassismusproblem unterstellt oder wurden hier z.B. von den Jusos Bremen Tatsachen verdreht oder einfach nur bewusst ignoriert? Saskia Esken hat doch gesagt, dass bei der Polizei latent Rassismus vorhanden sei. Eine im nachhinein  zugegeben   unglückliche   Wortwahl.   Bei   der   Verfolgung   der Berichterstattung fällt auf, dass vielen einschließlich der Jusos aus Bremen der Sinn des Wortes latent anscheinend nicht bekannt ist. Beim Blick ins Wörterbuch stellt man schnell fest, dass es vorhanden, aber [noch] nicht in Erscheinung tretend; nicht unmittelbar sichtbar oder zu erfassend bedeutet.

 

Und im weiteren Verlauf des geführten Interviews fügte Esken hinzu, dass die große Mehrheit der Polizeibediensteten solchen Tendenzen aber sehr kritisch gegenüberstehe und unter den potenziellen Vertrauensverlusten, der sich daraus ergibt, leide.

Darf man solche Aussagen nicht tätigen? Die Jusos Bremerhaven finden schon. Die darauffolgende Diskussion sollte aber sachlich und fair bleiben. Dies ist aktuell leider nicht der Fall. Die Jusos Bremerhaven und vermutlich auch Saskia Esken werfen der Polizei keinen Rassismus vor! Dass es schwarze Schafe innerhalb der Vollzugsbehörden gibt, das denken die Jusos schon. Diese gibt es aber auch in Verwaltungen, Handwerksbetrieben, Banken und sonstwo. Dass Rassismus generell ein Problem in unserer Gesellschaft ist, das sollte jeder bejahen. 

04.03.2020 in Arbeitsgemeinschaften

Jusos wählen neuen Vorstand

 

Die Jungsozialisten (Jusos) der SPD Bremerhaven haben einen neuen Vorstand 
gewählt. Die größte politische Jugendorganisation Bremerhavens hat in ihrer 
Jahreshauptversammlung den Vorsitzenden Fabian Vergil und den 
stellvertretenden Vorsitzenden Marek Gottschlich bestätigt. Als Beisitzer wurden 
Maria Labuch, Lars Harms-Ensink und Fabian Marx gewählt. 
Die Jusos haben unter anderem das Ziel, mehr junge Menschen und insbesondere 
Frauen zum Mitmachen in der Politik zu bewegen. Die Posten eines weiteren 
stellvertretenden Vorsitzenden und einer weiteren Beisitzerin konnten mangels 
weiblicher Bewerbung nicht besetzt werden. 
Hierzu erklärt Fabian Vergil: ”Es ist sehr schade, dass wir es dieses Jahr nicht 
geschafft haben, diese Posten zu besetzen. Im letzten Jahr haben wir alle Posten 
besetzen können und wir wären diesen Weg gerne weitergegangen. Im 
vergangenen Jahr haben wir aber deutlich gemerkt, dass sich immer weniger junge 
Menschen in die Politik einbringen und das, obwohl wir aktuell eine starke Stimme 
in der Öffentlichkeit haben“. 
Die Jusos Bremerhaven werden sich dieses Jahr um das Thema Verkehr kümmern. 
Mit verschiedenen Aktivitäten wollen sie zum Beispiel auf die Aktion „10er für 
Bremen“ aufmerksam machen und die Einführung von Fahrradstraßen in 
Bremerhaven voranbringen. Fabian Vergil ergänzt: „Wir gestalten die Zukunft von 
unserem Bremerhaven selbst und wir wollen einen günstigeren ÖPNV und generell 
eine klimaschonendere Verkehrspolitik haben. Daher setzen wir uns nicht nur für 
ein 10-Euro-Tagesticket für das ganze Land Bremen ein, sondern auch für 
Fahrradstraßen und Busse mit alternativen Antriebsarten“.

09.01.2020 in Arbeitsgemeinschaften

Jusos fordern Brementicket

 

Die Jugendorganisation der SPD Bremerhaven fordert ein Brementicket in Höhe von maximal 10,00 Euro und bittet um Unterstützung.


Ein kurzer Besuch bei Freunden und im Land Bremen sind schnell 23,50 Euro ausgegeben. Denn das kostet das passende Tagesticket zwischen Bremen und Bremerhaven. Viel zu viel, sagen die Jusos Bremerhaven und haben daher eine Online-Petition gestartet. Unter dem Projektnamen “10er für Bremen | Brementicket” fordern die Jusos Bremerhaven ein eigenes Tagesticket für das Land Bremen. Mit dem Ticket sollen alle Busse und Bahnen im Land Bremen sowie auf der Strecke zwischen den beiden Städten gefahren werden dürfen und das zu einem maximalen Ticketpreis von 10,00 Euro. Fabian Vergil, Vorsitzender der Jusos Bremerhaven, erklärt, dass die Idee aus der Bevölkerung kam:” Wir haben bei unzähligen Gesprächen gemerkt, dass es insbesondere im Bahnverkehr zwischen den beiden Städten Probleme gibt. Hierbei wurde der Ticketpreis am stärksten kritisiert”.

Die Jusos Bremerhaven haben daraufhin das aktuelle Tagesticket mit anderen Tickets, u.a. das Niedersachsenticket, verglichen und haben festgestellt, dass mit dem Niedersachsenticket für 24,00 Euro die fünffache Strecke gefahren werden kann. In Berlin und Hamburg, den anderen beiden Stadtstaaten, gibt es Tickets für um die 7.80 Euro. Daher haben die Jusos das Ziel, ein Ticket für maximal 10,00 Euro anzubieten. In der Online-Petition weisen die Jusos auf weitere Argumente hin. 



Fabian Vergil erklärt weiter: “Wir finden das Thema sehr wichtig, denn die aktuelle Situation ist nicht verhältnismäßig und diskriminiert einkommensschwächere Personen. Wir fragen uns, warum das Thema bisher nicht angegangen wurde. Uns ins bewusst, dass es Kosten verursachen wird aber diese bewusste Trennung der Städte müssen wir so schnell wie möglich durch ein günstiges Ticket aufheben. Jeder Bremer und Bremerhavener sollte die Möglichkeit haben, günstig in die andere Stadt zu kommen. Unserer Meinung nach gibt es keinen vernünftigen Grund, der den aktuellen Ticketpreis rechtfertigt. 

Wir fordern daher alle Bremerhavener und Bremer auf, unsere Petition unter  openpetition.de/!zwmbszu unterschreiben.”

05.01.2020 in Arbeitsgemeinschaften

Jusos: #10erfürBremen – Wir wollen ein Brementicket und brauchen eure Unterstützung

 

23,50€ sind bereits ausgegeben, bevor man überhaupt im Zug nach Bremen sitzt, denn das ist es, was wir aktuell für ein Tagesticket des Verkehrsverbundes Bremen/Niedersachsen (VBN) für die Strecke Bremerhaven - Bremen – Bremerhaven hinblättern müssen.

Wir finden 23,50€ zu teuer. Deshalb wollen wir ein Brementicket, dass als Tagesticket zwischen unseren Bremer Städten maximal 10,00€ (#10erfürBremen) für eine Person kosten darf.

 

Niedersachsen fährt mit dem Niedersachsenticket vielfach weitere Strecken

Fahrten zwischen Bremerhaven und Bremen sind unverhältnismäßig teuer. Ein Niedersachsenticket der Deutschen Bahn (DB) kostet 24€ und es können damit Strecken gefahren werden, die bis zu fünfmal so groß sind wie die Strecke von Bremerhaven nach Bremen.

 

Warum müssen wir das Dreifache zahlen?

In den anderen Stadtstaaten Hamburg und Berlin bekommt man ein Tagesticket, mit dem vergleichbare Strecken wie die zwischen unseren Städten zurückgelegt werden können, schon ab 7,90€.

 

Bahnfahren muss günstiger als das Auto sein

Für die Hin- und Rückfahrt von Bremerhaven nach Bremen mit dem Auto, alle Kosten mit eingerechnet, werden nach unseren Berechnungen maximal 19,00€ fällig. Wir finden,dass der Verkehr auf der Schiene günstiger als auf der Straße sein muss.

 

CO2-Bilanz verbessern

Eine attraktivere Preisgestaltung für den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) würde die Autobahnstrecke auf der A27 zwischen Bremerhaven und Bremen entlastenund die CO2- Belastung reduzieren.

Bahnfahrende entlasten

Seit Januar 2020 werden die Preise für Fahrten im Fernverkehr von der Deutschen Bahn reduziert angeboten. Die Preise im Nahverkehr wurden im VBN Gebiet hingegen angehoben. Es ist unserer Meinung nach eine Ungerechtigkeit, dass beim Nahverkehr die Ticketpreise erneut angehoben wurden.

 

Unterstützt das Brementicket

Damit es überhaupt eine Chance gibt, dass ein Brementicket Wirklichkeit werden kann, brauchen wir eure Unterstützung. Unterstützt uns, indem ihr bei unserer Petition #10erfürBremen  (Link) unterschreibt. 

 

Nur wenn ihr euch zahlreich beteiligt, haben wir die Chance, das Thema auf die politische Agenda zu bringen und den Bahnfahrenden zwischen Bremerhaven und Bremen einen gerechten Preis zu geben, damit verbunden wird, was zusammengehört.

 

www.openpetition.de/!zwmbs